Cookies ermöglichen eine bestmöglichste Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Webseite und ihrer Inhalte/Informationen erklären Sie sich damit einverstanden, daß wir Cookies verwenden.  Weiterlesen... Einverstanden
Themenbild FAQ

Die häufigste Frage, die mich erreicht, seit ich E-Autofahre und dazu blogge, ist die nach der Reichweite. Die meisten haben ein Bedauern in der Stimme: man würde ja gerne umsteigen, wenn man denn nur weit genug käme.

Gegenfrage: Wissen Sie denn, wie weit Sie am Tag normalerweise so fahren?

Bei mir ist es so: Im Normalfall fahre ich am Tag 60-70 km. In Ausnahmefällen fahre ich 150 km, wenn ich nach München zum Verlag muss. Wenn ich meine Garage verlasse, ist der Akku voll. Wenn ich am Zielort ankomme, parke ich auf den E-Parkplätzen und lade auf.Fragen Sie sich: lebe ich auf dem Land und kurve nur zum Supermarkt oder zum Bahnhof? Oder zum Sport? Oder pendle ich in die Arbeit? Als Pendler kann man tagsüber das Auto aufladen, das steht lange genug an einem Arbeitstag unbewegt rum. Die Lernkurve heißt hier: Man fährt nicht soviel wie man glaubt. Man kann ja laden, wenn man parkt. Wer natürlich beruflich jeden Tag als Salesman zu den Kunden rast, wird es auch mit einem Tesla mit 500 km oder einem Porsche Taycan mit 340 km Reichweite  nicht schaffen. Ich zitiere hier Dr. Andreas Aumann, Hauptabteilungsleiter Produktmanagement BMW i,E-Mobilität von der BMW Group: In solchen Fällen ist ein guter Diesel immer noch das probateste Gefährt. Aber wir sind ja nicht alle Salesleute auf Autobahnritt im Alltag!