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E-Mini in der Kurve
(c) BMW Group /Presse Footage P90379938

Lektion 1   Normierte Reichweiten Angaben sind  nur bedingt auf die Wirklichkeit im Straßenverkehr zu übertragen. Dieser schöne Satz von BMW-Mini stimmt. Es stimmt aber auch, dass die Reichweiten Angabe von BMW-Mini noch weit weg von der Wirklichkeit ist. 240-270 km sind eine vergleichbare Umrechnungs-Angabe, kein Erfahrungswert. Auch der Bordcomputer zeigt diese Reichweite nie an. 

Lektion 2   Durch mein Fahrverhalten kann ich die Reichweite extrem beeinflussen. Es hängt mehr und offensichtlicher als bei einem Verbrennungsmotor davon ab, wie schnell man unter welchen Umständen (Autobahn oder Landstraße, bergauf oder bergab, im Winter oder im Sommer) unterwegs ist. Meine persönliche Erkenntnis: Gas geben, weil Zeitstress ansteht, ist legitim, aber dann muss ich laden. Tanken müsste ich ja auch, wenn ich zu viel Benzin verbrauche. Der Unterschied liegt in der Versorgungslage.

Lektion 3  Die Infrastruktur mit Ladestationen ist noch nicht gut bzw. für E-Fahrer-Anfänger auch eine Lernaufgabe.  

Lektion 4  Selbst, wenn es Ladestationen gibt, sind sie nicht immer nutzbar. Weil die passende Ladekarte oder Lade-App gerade fehlt oder weil ein anderer Verkehrs-Trollo dort meint parken zu müssen.  

Lektion 5   Zeit fürs Laden muss man einfach einrechnen.

FAZIT für mich Diese Lektionen lassen sich locker lernen. Man muss halt raus aus der Komfortzone, wenn man sich an einem sozial-ökologischen Turn in der Gesellschaft beteiligen will. Das Klima ändert sich schließlich auch und bleibt nicht, wie es war. Da hilft auch keine Petition an irgendwen.